Extrakosten zur Heizsaison
Es wird kälter – und damit teurer: zumindest für all diejenigen, die zum Heizen Ihrer Wohnung auf Gas zurückgreifen. Denn den mehr als 80 Energieunternehmen, die bereits im Herbst dieses Jahres ihre Preise für Erdgas angehoben haben, folgen nun nach Informationen des unabhängigen Vergleichportals Verivox mehr als 70 weitere Gasversorger. Und dies, obwohl es nicht unausweichlich scheint, höhere Preise zu berechnen. Denn es finden sich auch Ausnahmen unter den Gasversorgern – über die sich gegenwärtig gut eineinhalb Millionen bundesweiter Haushalte freuen können.
Ausnahmen vom allgemeinen Trend finden
Einige dieser Gasversorger gehen sogar noch einen Schritt weiter und folgen nicht nur nicht der allgemeinen Preiserhöhung, sondern sind in der Lage, ihre aktuellen Tarife zu reduzieren. Dass diese Gasversorger ihren Kunden so günstige Gaskosten in Rechnung stellen können, findet seinen Grund in der Erdgas-Beschaffung: So kann eine Gesellschaft, die sich neu auf dem Markt etabliert hat, ohne bindende Verträge aus vergangenen Zeiten flexibler beim Gaseinkauf agieren. Ein Gastarifevergleich hilft den Verbrauchern herauszufinden, welches Unternehmen besonders günstige Angebote für das gesuchte Liefergebiet in petto hat. Einen Wechsel zu diesem Gasversorger sollte jeder erwägen, der ab 2011 nicht tiefer für ein warmes Haus in die Tasche greifen möchte.
Wir waren bei der EWE und haben vor einigen Wochen gewechselt. Ist im Prinzip genauso wie bei Strom. Nur die meisten Leute haben Angst dass da was schief geht. KAnn aber nicht, weil im Notfall der Grundversorger einspringen muss.