Gasspeicher von keinen geringeren international operierenden Konzernen als Shell und Exxon sind es, die sich Gasversorger GDF Suez aus Frankreich einverleibt hat, um damit den ersten Schritt auf dem Weg zur Marktführerschaft in diesem Segment zu legen.

Günstiger Gasspeicheraufkauf für den Gasversorger

Obwohl genaue Summen nicht an die Öffentlichkeit gedrungen sind, soll der Gasversorger aus Frankreich rund eine Milliarde Euro in den Erwerb der Gasspeicher gesteckt haben – ein stattlicher Betrag, dessen Ausgabe sich jedoch in den Augen der GDF Suez binnen Kurzem rentieren wird. Denn durch die aktuell niedrigen Gaspreise auf dem Weltmarkt, die durch neue Fördermethoden in den USA und ein konsequent erfolgtes Überangebot an Gas in Europa entstanden sind, ist der Preis sogar als günstig anzusehen. Und sobald die Tarife wieder anziehen, ein wirtschaftlicher Gewinn beim Weiterverkauf des Erdgases so gut wie garantiert.

Gas aus deutschen Speichern für Europa

Auch die Kapazität des Speichervolumens möchte der Gasversorger anheben – was nicht verkauft werden kann, wird für eigene Zwecke genutzt: Denn die Gesellschaft betreibt Kraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Deutschland ist innerhalb Europas das Land, auf das der Gasversorger den gezieltesten Blick richtet: Nach und nach soll hier mehr Gas gespeichert werden. Und an der Nordstream-Pipeline, mittels derer russisches Erdgas nach Deutschland gelangt, wirkt der Gasversorger ebenfalls mit.

 

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